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Bericht des Rektor 2013

HIGHLIGHTS Graduiertenkolleg Lorentzkraft Positive DFG-Empfehlung zur Fortführung des Graduiertenkollegs Die Gutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft haben im Anschluss an ein Kolloquium zur Begutachtung der Fortsetzung des Graduiertenkollegs eine positive Empfehlung abgegeben. Die erste Förderperiode von viereinhalb Jahren endet am 30. Juni 2014. Nachdem das Graduiertenkolleg im Sommer 2013 einen Bericht über die erste Förderperiode bei der DFG eingereicht hatte, wurden die Gutachter im Berichtskolloquium im November durch Vorträge und Poster über die Forschungsarbeiten informiert. Doktorandin gewinnt Preis für verständliche Wissenschaft Für ihre Dissertation über die Messung von Strömung in Metallschmelzen, die sie im Graduiertenkolleg Lorentzkraft erarbeitet hatte, erhielt Christiane Heini-cke den KlarText!-Preis 2013. Mit dem Preis zeichnet die Klaus Tschira Stiftung Nachwuchswissenschaftler aus, die ihre komplizierten, detailreichen Forschungs-arbeiten verständlich und spannend dargestellt haben. In ihrer Arbeit beschreibt die 27-jährige Mitarbeiterin des Graduiertenkollegs dem Leser am konkreten Beispiel eines Stahlwerks, wie sie in das Innere der Strömung von flüssigem Stahl „schaut“. Die wissenschaftliche Methode zur Strömungsmessung mit Hilfe von Magneten entwickelte sie im Graduiertenkolleg weiter. Neues Großgerät verbessert Forschung von Metallschmelzen Das neue Forschungsgroßgerät TINTELO ermöglicht die berührungslose Durch-flussmessung flüssiger Metalle. Das Akronym TINTELO, Tin Test Loop, bedeutet so viel wie Zinn-Testkanal. Die Anlage empfindet realitätsnah etwa ein Stahlwerk nach. Das Verfahren der elektromagnetischen Strömungsmessung ist in der Me-tall- und in der chemischen Industrie sehr gefragt, weil es die berührungslose, also verschleißfreie und hochpräzise Messung von Strömungen ermöglicht. Summer School bietet Blick über Tellerrand Zahlreiche Veranstaltungen der Summer School des Graduiertenkollegs im Karls-ruher Institut für Technologie ermöglichten den Promovenden Einblicke außerhalb des Universitätsalltags. Sie besichtigten die hochautomatisierten Produktionslini-en von Mercedes Benz in Rastatt und im Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe die Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen. Ein besonderer Höhepunkt war der hausgroße 500-Megawatt-Generator, den die Teilnehmer im laufenden Be-trieb erlebten. Bericht des Rektors 2013 63


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