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Bericht des Rektor 2013

32 Die Forschungscluster der TU Ilmenau | Technische und biomedizinische Assistenzsysteme FORSCHUNGSCLUSTER Technische und biomedizinische Assistenzsysteme Technologien entwickeln, die den Alltag leichter, effektiver und sicherer machen – das ist das Ziel der Wissenschaftler im Forschungscluster Technische und biomedizinische Assistenzsysteme. Zum Beispiel durch Roboter und intelligente Schuhe, die älteren oder pflegebedürftigen Menschen Lebensqualität sichern und ihnen helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden. Technik, die hilft, den Weg von zu Hause zu verschiedenen Zielen planbar und erreichbar zu machen. Fahrzeugsysteme, die den Komfort und die aktive oder passive Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Wir entwickeln technische und biomedizinische Assistenzsysteme für zu Hause, für die Arbeitswelt und den Verkehr. der TU Ilmenau um die Weltspitze – von der Lärmmessung bis hin zu Cochlea-Implantaten, Hörprothesen für Gehörlose, deren Hör-nerv noch funktioniert. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie erforschen sie neue Stimulationsstrate-gien für Gehörlose, mit Spitzenanbietern der Wirtschaft optimieren sie Mikrofone bionisch. International führend ist unsere Universität auch in der Diagnostik und Therapie der Augen. Für medizinische Laseranwendungen stellen die Wissenschaftler schnelle Methoden der Bildverarbeitung bereit, nutzen Laser aber auch zur schnellen und nanometergenauen Messung der Bewegungen des menschli-chen Trommelfells. Im Forschungscluster Technische und biomedizinische Assistenz-systeme arbeiten Ingenieure und Informatiker, aber auch Biologen, Mediziner und Sozialwissenschaftler in der Robotik, der Biomedi-zintechnik und an Mensch-Maschine-Schnittstellen für Assistenzsys-teme. Eine ihrer wesentlichen Motivationen ist die Erkenntnis, dass unsere Gesellschaft immer mehr altersgerechte und auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene technische Lösungen braucht. Besonders dynamisch ist die Forschungs- und Entwicklungsarbeit unserer Uni-versität in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Human- und Ingenieurwissenschaften und in der international anerkannten Bio-nik, also der Entwicklung von Technik nach dem Vorbild der Natur. Grundlagenforschung und spezifische Anwendungen unserer Bio-medizintechniker und Biomechatroniker erlangten nationale und internationale Aufmerksamkeit insbesondere in der Augen- und Ohrenheilkunde, der medizinischen Informatik und in der Biosig-nalverarbeitung. Auf dem Gebiet „Hören“ konkurrieren Forscher „Um Senioren Sicherheit zu bringen, ent-wickeln wir Schuhe mit Navigationsgerät.“


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