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Bericht des Rektor 2013

DER CAMPUS Infrastruktur Die Immobilien der TU Ilmenau erstrecken sich über den Hans-Stamm-Campus auf dem Ehrenberg, das Georg-Schmidt-Technikum in der Innenstadt und das Kontorhaus auf dem Areal des Industriedenkmals „Fischerhütte“. Die ersten Universitätsgebäude aus dem 19. Jahrhundert werden heute durch die futuristische Architektur moderner Lehr- und Forschungsgebäude ergänzt. Ihre Namen sind angelehnt an berühmte Wissenschaftler. Die bauliche und technische Infrastruktur der TU Ilmenau wird stetig angepasst, modernisiert und erneuert. Wachsende Anforderungen an die Lehre durch neue Studiengänge und, für eine technische Uni-versität von besonderer Bedeutung, an die Forschung durch neue Projekte und Neuberufungen erfordern eine permanente Anpas-sung der Gebäude und technischen Grunddienste. Alle Neubauten auf dem Universitätscampus fügen sich in das Konzept eines 1997 ausgeschriebenen städtebaulichen Ideen- und Realisierungswett-bewerbs ein. Damals begann die umfassende Modernisierung der Infrastruktur der TU Ilmenau, angefangen bei dem neu errichteten zentralen Lehrgebäude, dem Humboldtbau, über den Abriss des ehemaligen Informatikgebäudes und die Gestaltung von Plätzen, Wegen und Freiflächen bis hin zu unserem jüngst abgeschlossenen Neubau, dem Großprojekt Zusebau, benannt nach dem Erfinder des ersten Computers. Die größten Anpassungs- und Umbaumaß-nahmen in den letzten Jahren betrafen den Faradaybau, den Meit- nerbau, den Anbau des Heliosgebäudes, den Helmholtzbau und die Neugestaltung der Fassade des Kirchhoffbaus. 2013 wurden im Kirchhoffbau vier Büroräume zu Laboren mit moderner Raum-luft- und Brandmeldetechnik sowie Gas- und Elektroversorgung umgebaut, um das Fachgebiet Elektroniktechnologie in einem Ge-bäude „Wir bauen ein IT-Hochgeschwindigkeitsnetz für alle Gebäude der TU Ilmenau auf." zu konzentrieren. Finanziert wurden diese Maßnahmen aus Mitteln des Bauunterhaltes und durch Gelder für so genannte kleine Baumaßnahmen, für beides werden in begrenztem Umfang Lan-desmittel bereitgestellt. Für die Modernisierung des Faradaybaus, dessen Fassade 2013 eine weithin sichtbare neue Farbgestaltung bekam und dessen Innenausbau begonnen wurde, stehen sowohl Landesmittel als auch Gelder des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Maßgeblich für die Finanzierung von Neubauten mit Landesmit-teln ist die für die TU Ilmenau angesetzte Zahl flächenbezogener Studienplätze von 4 200. Angesichts des gegenwärtigen Stands von 3 392 werden auch künftig Bauvorhaben realisiert, so der dringend erforderliche Neubau für das Universitätsrechenzent-rum und die Sanierung des Oeconomicums, in dem zahlreiche Be-reiche der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften untergebracht sind. Zur Finanzierung dieser Maßnahmen muss die Universität die Landesgelder in erheblichem Maße durch eigene Haushaltsmittel aufstocken. Größere Bauvorhaben werden nach Einordnung in den Landeshaushalt aus dem entsprechenden Landestitel bestritten. Die Finanzierung des neu zu errichtenden Gebäudes des Thüringer Inno-vationszentrums Mobilität (ThIMo) erfolgt aus Projektmitteln, doch wie bei allen großen Forschungsvorhaben beteiligt sich auch hier die Universität mit einem Eigenanteil. Der C 160 Campus | Infrastruktur


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