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Bericht des Rektor 2013

Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Masterstudiengängen“ und „Regeln für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung“. Die vom Senat der TU Ilmenau beschlossenen Rahmenvorgaben für den Bereich Studium und Lehre stellen sicher, dass diese Anforderungen be-rücksichtigt werden. Regelmäßige Treffen des Projektes „Netzwerk Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen“ im Jahr 2013 dienten dazu, den Austausch zwischen den Beauftragten für Qualitätsmanagement der Thürin-ger Hochschulen zu fördern. Dabei wurden, koordiniert von der TU Ilmenau, unterschiedliche Themen behandelt: das Verfahren der Systemakkreditierung, die Einbindung von Studierenden in die Qua-litätssicherung von Studium und Lehre, die Arbeitsbelastung der Stu-dierenden oder die Novellierung des Thüringer Hochschulgesetzes. Um Rückmeldungen über die Qualität in Studium und Lehre zu erhal-ten, führen wir regelmäßig Umfragen unter Studierenden durch. Im Sommersemester 2013 wurden Masterstudenten im ersten Fachse-mester zu ihren Beweggründen für das Studium an der TU Ilmenau befragt. Für 69 Prozent der Befragten war der entscheidende Grund der bereits an der TU Ilmenau absolvierte Bachelorabschluss. Eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung spielten auch der gute Ruf der Universität, das gute Betreuungsverhältnis und die fehlenden Studiengebühren (jeweils 43 Prozent). Befragung von Unternehmen zu den Kompetenzen von Praktikanten Eine systematische, fortlaufende Befragung von Unternehmen, die Studierende der TU Ilmenau als Praktikanten beschäftigten, belegt, dass diese in fast allen Aspekten den Erwartungen entsprechen. Die Ergebnisse der Erhebung fließen sowohl in die Weiterentwicklung der im Jahr zuvor eingerichteten Basic Engineering School, also der neu organisierten Studieneingangsphase von Ingenieurstudenten, als auch in die Arbeit der Studiengangkommissionen ein. Analysen unterstützen Evaluation von Studiengängen Jedes Jahr werden die Studiengänge der TU Ilmenau mit Hilfe de-taillierter Studienganganalysen evaluiert. Dazu werden alle an der Universität zur Verfügung stehenden studiengangbezogenen Infor-mationen hinzugezogen. Die Qualitätssicherung der Studiengänge umfasst die regelmäßige Überprüfung der Studiengangziele, des organisatorischen Ablaufs, der Verantwortlichkeiten und der Konse-quenzen auf die Studierbarkeit und die Profilierung der Universität. Qualitätsmanagement per Internet Seit 2013 stehen den Verantwortlichen für Qualitätsmanagement alle Unterlagen zur regelmäßigen Studiengangevaluation im Internet über den QM-Sharepoint zur Verfügung. Angehörige der TU Ilmenau können darüber hinaus über die „Meinungsbox“ Probleme melden und Hinweise und Anregungen äußern. Die eingehenden Meldun-gen werden von der Stabsstelle Qualitätsmanagement unmittelbar an die zuständigen Struktureinheiten weitergeleitet. Um bei der Qualitätssicherung in Studium und Lehre alle Abläufe möglichst transparent zu machen, sind die verschiedenen Aufga-ben in einem Funktionendiagramm übersichtlich dargestellt. Das Arbeitsdokument bildet eindeutige Zuständigkeiten und Verant-wortlichkeiten sowohl für die Lehre aller Fachgebiete, als auch für die Einführung, Weiterentwicklung und Aufhebung eines Studien-gangs ab. Darüber hinaus verdeutlicht es, wer an den einzelnen Aufgaben mitwirkt. Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenvorgaben sichergestellt Bei der Weiterentwicklung bestehender und der Einführung neu-er Studiengänge müssen zahlreiche externe Anforderungen und Vorgaben beachtet werden, etwa „Standards und Leitlinien für die Qualitätssicherung im Europäischen Hochschulraum“, „Länderge-meinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- Netzwerk Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen Übersichtliche Darstellung der internen Qualitätssicherung Umfragen unter Studierenden ermitteln deren Bedürfnisse QM Bericht des Rektors 2013 115


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