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Bericht des Rektor 2013

Die in der Hochschule installierten Prozesse müssen regelmäßig, systematisch und zuverlässig sichern, dass alle neu entwickelten und bereits eingerichteten Studiengänge den Qualitätsanforderungen des Akkreditierungsrates entsprechen. Bei allen guten Rankings aber vielleicht am wichtigsten: die Meinung der Studentinnen und Studenten selbst: Nach einer Befragung, die wir 2013 unter den Bachelorstudierenden im fünften Fachsemester zur Studiensituation gemacht haben, waren über drei Viertel aller Studierenden mit ihrem Studium an der TU Ilmenau zufrieden und 70 Prozent würden es anderen Studieninteressierten weiterempfehlen. Breite und Vielfalt des Lehrangebots beurteilten sogar 81 Prozent der Befragten mit „gut“ oder „sehr gut“. Und wer erst einmal die TU Ilmenau kennt, bleibt auch gerne: Für 69 Prozent der Studieren-den im ersten Fachsemester eines Masterstudiums war das bereits an der TU Ilmenau absolvierte Bachelorstudium der entscheidende Grund, hier auch ein Masterstudium anzuschließen. 2013 haben wir zwei neue Studiengänge eingeführt, die die Attrakti-vität unseres Studienangebots zusätzlich steigern. Im Wintersemester nahm der neue Masterstudiengang „Elektrochemie und Galvanotech-nik“ den Studienbetrieb auf. Damit möchten wir nicht nur Studen-ten der Bachelorstudiengänge der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und der Fakultät für Maschinenbau ansprechen, sondern auch verstärkt externe Bewerber nach Ilmenau anziehen. Ebenso zum Wintersemester 2013/14 nahm der Bachelorstudien-gang „Biotechnische Chemie“ den Studienbetrieb auf. Das Profil des Masterstudiengangs „Regenerative Energietechnik“ mit dem Bereich Photovoltaik wurde inhaltlich um die Bereiche Thermische Nutzung der Solarenergie und Elektrische Energiespeicherung erweitert. 2013 konnten Studieninteressierte zwischen 19 Bachelor- und 25 Masterstudiengängen aus drei Fächergruppen auswählen: Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwis-senschaften. 106 Das Studium in Deutschland haben erst sechs die Systemakkreditierung erhal-ten. Bisher fanden an deutschen Hochschulen Programmakkredi-tierungen statt, mit denen den Hochschulen bestätigt wurde, dass ein bestimmter Studiengang den vorgegebenen Mindeststandards der Akkreditierungsagentur genügt. Bei der Systemakkreditierung dagegen ist nicht ein einzelner Studiengang, sondern das gesam-te interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule im Bereich Lehre und Studium Gegenstand der Akkreditierung. Die relevan-ten Strukturen und Prozesse werden darauf hin überprüft, ob sie geeignet sind, die Qualifikationsziele zu erreichen und die hohe Qualität des jeweiligen Ausbildungsprogramms zu gewährleisten.


Bericht des Rektor 2013
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