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Bericht des Rektors 2012

Bericht des Rektors 2012 91 HIGHLIGHTS CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik Microsystems in Health Applications Discover. Research and development of · microoptical · optoelectronic · micromechanical sensors and systems CiS an der Entdeckung des Higgs-Elementarteilchens beteiligt Siliziumdetektoren, die von Wissenschaftlern und Ingenieuren des CiS Forschungs-instituts entwickelt wurden und die die Spur hochenergetischer Elementarteilchen verfolgen können, haben zur Entdeckung des Higgs-Elementarteilchens beigetra-gen. Diese Messeinheiten, so dünn wie eine Visitenkarte, können 40 Millionen Fotos pro Sekunde machen. Gleichzeitig sind sie robust genug, den extremen Strahlungsbelastungen oder radioaktiven Belastungen in unmittelbarer Nähe der Kollisionspunkte (4-20 Zentimeter), also im Inneren der Nachweisinstrumente, standzuhalten. Das CiS entwickelt zur Zeit die nächste Generation von Silizum-detektoren, strahlungshart, hochempfindlich und noch dünner. Ziel ist es, diese Detektoren noch näher am Kollisionspunkt zu platzieren. CiS Forschungsinstitut kauft CrossBeam-Analysestation Mit Fördermitteln des Landes Thüringen erwarb das CiS Forschungsinstitut ein hochauflösendes Rasterelektronenmikroskop mit vielfältigen Zusatzfunktionen. Kombiniert mit einer so genannten FIB, einer Ionenfeinstrahlanlage, wird das gleichzeitige Abbilden, Bearbeiten und Probenpräparieren von Materialien im Nanometermaßstab möglich. Mit einer Auswahl unterschiedlicher Detektoren können die chemische Zusammensetzung, Oberflächenstrukturen, elektronische Defekte, Schichtaufbau und vieles andere mehr analysiert werden. Diese einmalige Kombination ist für eine Vielzahl von Forschungsprojekten mit Grundlagenbezug von herausragender Bedeutung. Thüringer Unternehmen, die an einer neuen Generation leistungsloser Sensorsysteme forschen, können nun auf modernste Untersuchungsmethoden zugreifen. Erfolgreiche Bilanz des Applikationszentrums Mikrooptische Systeme Mit der Anwenderkonferenz „Optische Mikrosysteme“ zog das vom Bundesfor-schungsministerium geförderte „applikationszentrum mikrooptische systeme (amos)“ im November 2012 eine positive Bilanz seiner fünfjährigen Tätigkeit. Seit dem Projektstart im Jahr 2007 wurden mit über 30 Unternehmen Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt. Herausragend war die Entwicklung eines Glukosesensors für die minimal-invasive kontinuierliche Kontrolle des Blutzu-ckerspiegels. Gemeinsam mit der Sartorius Weighing Technology GmbH, einem international führenden Labor- und Pharmazulieferer, wurde ein optischer Lagein-dikator für Hochpräzisionswaagen entwickelt.


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