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Bericht des Rektors 2012

36 Die Forschungscluster der TU Ilmenau | Digitale Medientechnologie FORSCHUNGSCLUSTER Digitale Medientechnologie Durch die Digitalisierung der elektronischen Medien in den letzten beiden Jahrzehnten verschmolzen sowohl die medialen Inhalte als auch die technischen Verteilwege Broadcast, also Hörfunk und Fern-sehen, Telekommunikation und Internet. Gleichzeitig veränderte sich das Kommunikationsverhalten der Nutzer. Unsere Wissenschaftler spüren neue Trends dieser geänderten, zunehmend mobilen, Me-dienproduktion und Mediennutzung auf und entwickeln dafür innovative Technologien. Die immer stärkere Vernetzung von digitaler Medientechnologie und Informationstechnik führte an der Technischen Universität Ilmenau zur Gründung des Instituts für Medien und Mobilkommu-nikation (IMMK), das sich im Juni 2012 erstmals der Öffentlichkeit vorstellte. Forschungsschwerpunkte des Instituts, in dem über 30 Fachgebiete der TU Ilmenau und das Fraunhofer-Institut für Digi-tale Medientechnologie zusammenarbeiten, sind Medientechno-logien und ihre Anwendungen, Mobilkommunikation, Produktion und Rezeption von Medieninhalten sowie drahtlose Übertragung und Sensorik. Direktor des Instituts ist Prof. Karlheinz Branden-burg, Leiter des Fachgebietes Elektronische Medientechnik an der TU Ilmenau und Direktor des Fraunhofer IDMT. Zur Eröffnung würdigte die Thüringer Ministerin für Bundes- und Europaangele-genheiten und Leiterin der Staatskanzlei, Marion Walsmann, das IMMK in ihrem Grußwort als „Zukunftslabor für die Medienwelt von morgen“. Die neuen Technologien und Verfahren, die im Forschungscluster Digitale Medientechnologie entwickelt werden, erfüllen die Erwar-tungen der Verbraucher und geben gleichzeitig den Produzenten „Im neu gegründeten Institut vernetzen wir digitale Medientechnologie und Informationstechnik.“ immer bequemere und effizientere Werkzeuge an die Hand. Der Fokus der Wissenschaftler liegt auf der Produktion mehrdimensio-naler und multimodaler auditiver und visueller Inhalte. Dabei unter-suchen sie auch, wie die Menschen solche Medien wahrnehmen. Die medialen Anwendungen – stationäre und mobile – stützen sich zunehmend auf informationstechnische Lösungen.


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