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Bericht des Rektors 2012

Bericht des Rektors 2012 29 HIGHLIGHTS Technische und biomedizinische Assistenzsysteme Schwimmroboter nach dem Vorbild der Natur Bioniker entwickeln einen biologisch inspirierten Schwimmroboter – klein, wen-dig, gewässerschonend und energiesparend. Als preiswerte Wächter können solche Systeme die Wassergüte zum Beispiel in Ufernähe von Talsperren ständig kontrollieren. Der Schwimmroboter ist eine Weiterentwicklung von RatNic, mit nur 1,1 Kilogramm der leichteste industriell angebotene Kletterroboter der Welt. Die Roboter werden von Bionik-Konsortien unter Federführung des Leiters des Fachgebietes Biomechatronik, Prof. Hartmut Witte, entwickelt. Forschergruppe SilverMobility erhält älteren Menschen Selbstständigkeit Die 2012 gestartete Forschergruppe SilverMobility sucht nach neuen Lösungen, die Mobilität und damit die Selbstständigkeit älterer Menschen zu bewahren. Da-bei betrachtet die TU Ilmenau deren Mobilität ganzheitlich: Im Projekt SERROGA (SERvice-RObotik für die GesundheitsAssistenz) entwickeln Wissenschaftler Hilfs-roboter für die häusliche Umgebung der älteren Menschen; das Projekt Dynapsys forscht an einem Agendaplanungssystem, das eine möglichst rasche, effektive und bequeme Beförderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht; und das Auto der Zukunft wird ebenfalls an der TU Ilmenau, im Thüringer Innovations-zentrum Mobilität, entwickelt. In der Forschergruppe SilverMobility kooperieren, koordiniert durch das Fachgebiet Biomechatronik, bis 2014 mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie sechs Fachgebiete der TU Ilmenau, eine Arbeitsgruppe der Friedrich-Schiller-Universität Jena und das Fraunhofer AST Ilmenau. Roboter helfen älteren Menschen zu Hause Das im Mai gestartete SERROGA-Projekt entwickelt drei Anwendungsszenari-en für die häusliche Assistenzrobotik. In so genannten Demonstratoren werden die von älteren Menschen und deren Angehörigen am häufigsten gewünschten Funktionen eines „Gesundheitsroboters“ alltagstauglich umgesetzt. Die Roboter werden zusammen mit den Nutzern, Senioren einer Seniorenwohnanlage der Arbeiterwohlfahrt in Erfurt, entwickelt und auch langfristig in deren Umfeld in den Bereichen Unterstützung bei der Kommunikation, Bewegungsmotivation und Erinnerungshilfe eingesetzt. Das Projekt wird koordiniert von Prof. Horst-Michael Groß, Leiter des Fachgebiets Neuroinformatik und Kognitive Robotik, und Prof. Ni-cola Döring, Leiterin des Fachgebiets Medienpsychologie und Medienkonzeption.


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