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Bericht des Rektors 2012

28 Die Forschungscluster der TU Ilmenau | Technische und biomedizinische Assistenzsysteme FORSCHUNGSCLUSTER Technische und biomedizinische Assistenzsysteme Technologien entwickeln, die den Alltag leichter, effektiver und sicherer machen – das ist das Forschungsziel unserer Wissenschaftler. Zum Beispiel durch Roboter, die älteren oder pflegebedürftigen Menschen Lebensqualität sichern und helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden. Technik, die hilft, den Weg von zu Hause zu verschiedenen Zielen planbar zu machen. Fahrzeugsysteme, die den Komfort und die aktive oder passive Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Wir entwickeln technische und biomedizinische Assistenzsysteme für den Verkehr, für die Arbeitswelt und für zu Hause. zu Cochlea-Implantaten, Hörprothesen für Gehörlose, deren Hör-nerv noch funktioniert. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie erforschen sie neue Stimulationsstrate-gien für Gehörlose, mit Spitzenanbietern der Wirtschaft optimieren sie Mikrofone bionisch. International führend ist unsere Universität auch in der Diagnostik und Therapie der Augen. Für medizinische Laseranwendungen stellen die Wissenschaftler schnelle Methoden der Bildverarbeitung bereit, nutzen Laser aber auch zur schnellen und nanometergenauen Messung der Bewegungen des menschli-chen Trommelfells. Im Forschungscluster Technische und biomedizinische Assistenzsys-teme arbeiten Ingenieure und Informatiker, aber auch Biologen, Me-diziner und Sozialwissenschaftler in der Robotik, der Biomedizintech-nik und an Mensch-Maschine-Schnittstellen für Assistenzsysteme. Eine ihrer wesentlichen Motivationen ist die Erkenntnis, dass unsere Gesellschaft immer mehr altersgerechte Technik braucht. Besonders dynamisch ist die Forschungs- und Entwicklungsarbeit unserer Uni-versität in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Human- und Ingenieurwissenschaften und in der international anerkannten Bio-nik, also der Entwicklung von Technik nach dem Vorbild der Natur. Grundlagenforschung und spezifische Anwendungen unserer Bio-medizintechniker und Biomechatroniker erlangten nationale und internationale Aufmerksamkeit insbesondere in der Augen- und Ohrenheilkunde, der medizinischen Informatik und in der Biosig-nalverarbeitung. Auf dem Gebiet „Hören“ konkurrieren Forscher der TU Ilmenau um die Weltspitze – bei der Lärmmessung bis hin „Wir entwickeln Mikrofonmembranen mit den Schwingungseigenschaften des menschlichen Trommelfells.“


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