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Bericht des Rektors 2012

22 Die Forschungscluster der TU Ilmenau | Nanoengineering nostrukturen statten sie die Systeme mit vollkommen neuen Funktionalitäten aus. So werden beispielsweise hocheffiziente Energiespeicher für die Elektromobilität entwickelt, Technolo-gien zur Kostenreduktion von Photovoltaiksystemen erforscht, mit mikrofluidischen Verfahren die Entwicklung in der Biochemie vorangetrieben oder mit Verfahren der Nanobiotechnologie und der Medizintechnik neue Therapiewege beschritten. Die wichtigste gemeinsame Technologieplattform der Wissen-schaftler für diese Spitzenforschung ist das Zentrum für Mi-kro- und Nanotechnologien (ZMN), das in einem modernen Funktionsbau hochkomplexe und kostenintensive Forschungs-infrastruktur bereitstellt. Das Zentrum verfügt über umfang-reiche Labor- und Reinraumflächen, die mit modernster tech-nologischer Infrastruktur ausgestattet sind. 2012 hat es seine Forschungsinfrastruktur nicht nur durch zusätzliche Labor- und Reinraumflächen im Meitnerbau erweitert, sondern auch durch neue Geräte. So konnten die experimentellen Möglichkeiten „Zum 10-jährigen Jubiläum erhielt das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien neue Labore und Geräte.“ durch eine neue „Focused Ion Beam“-Anlage, zwei Apparaturen zur definierten Schichterzeugung nach den Verfahren „Atomic Layer Deposition“ und Sputtern und ein neues Gerät zur Mate-rialanalyse erweitert werden. Hierbei wird die Ramanspektro-skopie angewandt, die es ermöglicht, aus dem Spektrum und der Polarisation des jeweiligen Lichts Aussagen über Kristall-orientierung, Zusammensetzung und Dotierung von Materialien zu treffen.


Bericht des Rektors 2012
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