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Bericht des Rektors 2012

Fördermittel in Millionen Euro noch vor dem „Branchenprimus“ RWTH Aachen. Die Teildisziplin Systemtechnik für sich genommen schneidet mit 8,4 Millionen Euro an DFG-Fördermitteln noch besser ab: auf dem hervorra-genden 4. Platz. Besonders stolz sind wir auf die im Jahr 2012 eingeworbenen Drittmittel. Mit über 44,7 Millionen Euro konnten wir die höchs-ten Drittmitteleinnahmen unserer Geschichte erzielen. Das his-torische Ergebnis des Jahres 2011 (39,5 Millionen Euro) wurde noch einmal um mehr als 13 Prozent übertroffen. Jeder unserer 96 Professoren hat 2012 im Durchschnitt 466 000 Euro einge-worben. Damit liegt die TU Ilmenau im Vergleich aller Thürin-ger Hochschulen abermals mit Abstand an der Spitze und auch deutschlandweit im oberen Viertel, und dies, obwohl sie eine ver-hältnismäßig kleine Universität ist. Der Erfolgskurs der TU Ilmenau bei der Einwerbung von Drittmitteln für die Forschung hält nun bereits seit sieben Jahren in Folge an: Seit 2006 (17,9 Millionen Euro) erzielte die Universität eine Steigerung von fast 150 Prozent. Die deutlichste Einnahmensteigerung erzielte die TU Ilmenau 2012 bei Mitteln der Europäischen Union: 3,82 Millionen Euro bedeuten gegenüber 1,3 Millionen 2011 einen Zuwachs von 193 Prozent. So konnte die Universität das 18 Millionen-Euro-Projekt „Single Nanometer Manufacturing for beyond CMOS devices“ Bericht des Rektors 2012 19 akquirieren, das mit 15 Partnern durchgeführt und vom Fachge-biet Mikro- und Nanoelektronische Systeme der TU Ilmenau ko-ordiniert wird. Dabei geht es um neue Technologien zur Entwick-lung elektronischer Chips im Einzelnanometerbereich. Neben dem Großprojekt wurden 2012 zwei wissenschaftlich besonders bedeutende exzellenzbasierte ERC-Projekte des Europäischen Forschungsrates und fünf Marie-Curie-Maßnahmen bewilligt. Derzeit prüft die Europäische Union 21 neue Anträge der TU Ilmenau aus den Bereichen Nanoelektronik, Nanobiosystemtech-nik, Kommunikationstechnologien und Biomedizinische Technik. Bereits jetzt wird erkennbar, dass sie offenbar von hoher Qualität sind: 80 Prozent der Ilmenauer Anträge erreichten die zweite Stufe, lagen also jeweils im oberen Viertel des Bewerberfeldes. Drittmittel-Forschungsvolumen 2007–2012 23,02 25,38 28,99 30,25 39,47 44,73 44 40 36 32 28 24 20 16 12 8 4 0 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Bundesfördermittel 9,02 9,30 11,29 10,01 14,43 13,68 Landesfödermittel 2,59 4,24 3,44 4,59 7,59 7,89 DFG 4,44 4,85 6,71 7,25 8,39 8,09 EU 2,00 1,73 2,45 1,38 1,30 3,82 freie Mittel (Industrie) 4,97 5,26 5,11 4,51 4,68 4,96 Sonstige *) 0,00 0,00 0,00 2,51 2,78 3,70 *) z. B. Spenden, bis 2009 in freien Drittmitteln enthalten


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