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Bericht des Rektors 2012

DER CAMPUS Infrastruktur Die Liegenschaft der TU Ilmenau erstreckt sich über den Hans-Stamm-Campus auf dem Ehrenberg, das Georg-Schmidt-Technikum in der Stadt und das Kontorhaus auf dem Areal des Industriedenkmals „Fischerhütte“. Der beeindruckenden baulichen Entwicklung in den letzten Jahren wurde anlässlich des Jubiläums „20 Jahre TU Ilmenau“ die Ausstellung „CampusArchitekTOURen“ gewidmet. Grundlage für die Bebauung des oberen Ehrenbergs ist ein im Jahr 1997 ausgeschriebener städtebaulicher Ideen- und Realisierungs-wettbewerb. Alle Neubauten und Infrastrukturmaßnahmen fügen sich in dieses Konzept ein. Das betrifft die in den letzten Jahren neu errichteten Gebäude wie den Humboldtbau und den Zusebau, die Fassadenneugestaltung des Kirchhoffbaus, den Abriss des ehe-maligen Informatikgebäudes und auch die Gestaltung der Plätze, Wege und Freiflächen. Die Weiterentwicklung und Anpassung der baulichen und technischen Infrastruktur, für eine technische Uni-versität von besonderer Bedeutung, resultiert vorwiegend aus den wachsenden Anforderungen von Lehre und Forschung aufgrund neuer Studiengänge und sich verändernder Forschungsrichtungen und -profile. Aber auch Neuberufungen erfordern Sanierungen und Modernisierungsmaßnahmen. Kriterien für den Neubau von Gebäuden sind die für die TU Ilmenau festlegte Zahl flächenbezogener Studienplätze und die Einordnung der Baumaßnahme in den Landeshaushalt. Um das Ausbauziel für die Universität von 4 200 flächenbezogenen Studienplätzen zu er-reichen, müssen angesichts des gegenwärtigen Stands von 3 392 auch künftig Bauvorhaben in Angriff genommen werden, so der dringend erforderliche Neubau für das Universitätsrechenzentrum. Zur Finanzierung der Baumaßnahmen an der TU Ilmenau müssen die Landesgelder für Baumaßnahmen in erheblichem Maße durch Haushaltsmittel der Universität verstärkt werden. Größere Baumaß-nahmen werden nach Einordnung in den Landeshaushalt aus dem entsprechenden Landestitel bestritten. Die Finanzierung des neu zu errichtenden Gebäude des Thüringer Innovationszentrums Mobilität (ThIMo) erfolgt aus Projektmitteln, doch wie bei allen großen For-schungsvorhaben beteiligt sich auch hier die Universität mit einem Eigenanteil. „Der über hundert Jahre alte Faradaybau wird umfassend modernisiert.“ Die größten Anpassungs- und Umbaumaßnahmen in den letzten Jahren betrafen den Meitnerbau, den Anbau des Heliosgebäudes, den Kirchhoffbau und den Helmholtzbau. Finanziert wurden diese Maßnahmen aus Mitteln des Bauunterhaltes sowie durch Gelder für kleine Baumaßnahmen, für beides stehen in begrenztem Umfang Mittel des Landes zur Verfügung. Für die Modernisierung des Fara-daybaus stehen sowohl Landes- als auch EFRE-Mittel zur Verfügung. Der C 158 Campus | Infrastruktur


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