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Bericht des Rektors 2012

Die Betriebseinheiten | Universitätsrechenzentru152 Universitätsrechenzentrum BETRIEBSEINHEITEN Universitätsrechenzentrum Das Universitätsrechenzentrum unterstützt mit IT-Konzepten die Arbeit der Wissenschaftler, der Mitarbeiter und der Studierenden. Außerdem unterstützt es den gesamten Geschäftsbetrieb der Uni-versität durch ein umfassendes Strukturkonzept, moderne IT-Infrastruktur und innovative, teilweise System Moodle 2 stiegen unmittelbar über 3 000 Nutzer in 250 Kur-sen um. Die vollständige Ablösung des bisherigen durch das neue System ist zum Sommersemester 2013 vorgesehen. Für das technologisch anspruchsvolle wissenschaftliche Rechnen betreibt das Universitätsrechenzentrum eine High Performance Computing-Infrastruktur, mit der massiv-parallele numerische Si-mulationen realisiert und große Datenmengen visualisiert werden können. Der reibungslose Betrieb der gesamten HPC-Infrastruktur wird durch ein paralleles Dateisystem mit einer Nettokapazität von 141 Terabyte unterstützt. Das Rechenzentrum verfügt über den HPC-Cluster MaPaCC3, der es ermöglicht, auf bis zu 1 500 Prozessorker-nen größere Produktionsrechnungen auszuführen. Hauptnutzer sind die Forschergruppen des Instituts für Thermo- und Fluiddynamik, die so in der Lage sind, beispielsweise Simulationen zum Verhalten von Flüssigmetallströmungen in Kanälen und Röhren vorzunehmen. Nachdem das Rechenzentrum im Vorjahr damit begonnen hatte, das gesamte Kommunikationsnetz der TU Ilmenau zu erneuern, hat es 2012 den Campus Fischerhütte mit einer eigenen Kabelverbindung ins TUI-LAN integriert und die Anbindung des Georg-Schmidt-Tech-nikums in der Innenstadt vorbereitet. Zudem wurde die Glasfaser-verkabelung zwischen den Gebäuden des oberen Campus erneu-ert und ergänzt und zur Modernisierung der Netzwerktechnik im Helmholtzbau und im Newtonbau Geräte beschafft und integriert. selbst entwickelte Anwendungen. Das Dienstleistungsspektrum des Universitätsrechenzentrums reicht von der Sicherstellung eines zuverlässigen und sicheren Betriebs des komplexen Daten- und Kommunikationsnetzes über den Betrieb von IT-Basis- und Anwendungsdiensten wie Internet- und Web-Dienste, Datensicherung und Identity Management, bis hin zur Beratung von Forschern zu wissenschaftlichem Rechnen. „Wir bringen unser gesamtes Kommunikationsnetz auf den neuesten Stand der Technik.“ Zum Wintersemester 2012/13 nahm das Rechenzentrum den Um-stieg vom E-Learning-System Moodle auf Moodle 2 vor. Das Open- Source-System Moodle (Modular Object Oriented Dynamic Learning Environment) ist ein internetbasiertes Lernmanagementsystem für Dozenten, das kooperatives Lehren und Lernen unterstützt. Die Mi-gration auf das Nachfolgesystem war notwendig, weil die Kernbe-standteile der Software verbessert wurden. Inzwischen nutzen alle Fachrichtungen der TU Ilmenau Moodle, von den Ingenieur- und Naturwissenschaften über die Wirtschaftswissenschaften bis zu den Medienwissenschaften. Vor der Umstellung arbeiteten an der TU Ilmenau fast 6 000 Nutzer in 520 Kursen mit Moodle. Auf das neue


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