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Bericht des Rektors 2012

128 Die internationalen Kontakte | TU Ilmenau International School TU Ilmenau International School Die TU Ilmenau International School ist die wissenschaftliche Einrichtung der Universität zur Förde-rung der Internationalität in der Lehre. Sie bietet für Studierende, Mitarbeiter, Wissenschaftler und Partnereinrichtungen ein breites Spektrum an Serviceleistungen und umfasst das Akademische Aus-landsamt, das den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern koordiniert, und das LEONARDO-Büro Thüringen, das die internationale Zusammenarbeit Universität – Wirtschaft durch Auslandspraktika fördert. Zum Wintersemester 2012/13 waren an der TU Ilmenau 756 aus-ländische Studierende aus 79 Nationen immatrikuliert, darunter 247 Studienanfänger, das sind gut 15 Prozent aller Studienanfän-ger. Noch nie war der Anteil nicht-deutscher Studienanfänger so hoch wie in diesem Studienjahr. Vorrangiges Ziel der International School ist es, den Anteil ausländischer Studierender an der Tech-nischen Universität Ilmenau kurzfristig deutlich zu steigern. Um ausländischen Studienbewerbern, die die notwendigen Zugangs-voraussetzungen noch nicht vollständig erfüllen, ein Studium an der TU Ilmenau zu ermöglichen, bietet die TU Ilmenau das Vor-fachstudium an, ein abgestimmtes Angebot an sprachlichen und fachlichen Ausbildungsmodulen und eine begleitende Betreuung. Die TU Ilmenau International School fördert unter anderem die Internationalisierung der Ilmenauer Studierenden. Wir streben an, dass die Hälfte aller Studentinnen und Studenten während ihres Studiums einen Auslandsaufenthalt absolviert – ein ehrgeiziges Ziel, denn der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) peilt deutschlandweit lediglich die 20-Prozent-Marke an. Eine Umfrage, die wir 2012 unter Masterstudenten im ersten Semester durchge-führt haben, ergab, dass von den Befragten 26 Prozent „auf je- den Fall“ oder zumindest „wahrscheinlich“ ein Auslandssemester planen. Europäische Programme wie ERASMUS und LEONARDO ermöglichen interessierten Studierenden, aber auch Mitarbeitern „Nie zuvor war der Anteil nicht-deutscher Studienanfänger so hoch wie in diesem Jahr.“ und Wissenschaftlern, Auslandsstudienaufenthalte und -praktika. Die International School berät nicht nur die Studentinnen und Stu-denten, sie übernimmt auch die erforderlichen Verwaltungsaufga-ben. Um mehr und mehr junge Menschen zu einem Auslandsauf-enthalt zu bewegen, vermitteln jedes Jahr ehemalige Teilnehmer an Austauschprogrammen ihre persönlich erlebten Eindrücke auf zahlreichen Beratungsveranstaltungen. Hier informieren Mitarbei-ter auch darüber, welche Möglichkeiten es zur Realisierung eines Auslandsaufenthaltes für so genannte Outgoings gibt: Der Service reicht von Unterstützung bei der Orientierung über die Vermittlung der Plätze, die sprachliche und interkulturelle Vorbereitung bis hin zur finanziellen Unterstützung, beispielsweise durch den DAAD.


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