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Bericht des Rektors 2012

Projekte zur Qualitätssicherung Bericht des Rektors 2012 113 Um die Transparenz der einzelnen Abläufe im Rahmen der Quali-tätssicherung in Studium und Lehre zu unterstützen, sind alle be-stehenden Aufgaben in einem Funktionendiagramm übersichtlich dargestellt. Das Arbeitsdokument bildet eindeutige Zuständigkei-ten und Verantwortlichkeiten sowohl für die Lehre aller Fachge-biete, als auch für die Einführung, Weiterentwicklung und Auf-hebung eines Studiengangs ab. Darüber hinaus verdeutlicht es, wer an den einzelnen Aufgaben mitwirkt und diese kontrolliert. Um Rückmeldungen über die Qualität in Studium und Lehre zu erhalten, führen wir regelmäßig Umfragen unter Studierenden durch. Im Sommersemester 2012 wurden Studierende eines Masterstudiengangs zu ihren Beweggründen für das Studium an der TU Ilmenau befragt. Für 70 Prozent der Befragten war der entscheidende Grund der bereits an der TU Ilmenau absolvierte Bachelorabschluss. Auch die Atmosphäre einer Campusuniver-sität (50 Prozent) und der gute Ruf der Universität (46 Prozent) spielten bei der Entscheidung eine große Rolle. Seit Oktober 2012 befragen wir die Praxispartner in den Unter-nehmen, in denen unsere Studierenden ein Praktikum absolvie-ren, danach, welche Kompetenzen sie von ihren Praktikanten erwarten und wie sie die Kompetenzen unserer Studierenden einschätzen. Die Ergebnisse aus dieser fortlaufenden Erhebung fließen sowohl in die Weiterentwicklung der Basic Engineering School als auch in die Arbeit der Studiengangkommissionen ein. Das Konzept der systematischen Befragung der Praxispartner war von der Stabsstelle Qualitätsmanagement gemeinsam mit der Basic Engineering School erarbeitet worden. Netzwerk Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen gestartet Um einen regelmäßigen, engen Austausch zwischen den Beauf-tragten für Qualitätsmanagement der Thüringer Hochschulen zu erreichen, startete im Mai 2012 unter Federführung der TU Ilme-nau das Netzwerk „Qualitätssicherung an Thüringer Hochschu-len“. Neben Aspekten des Datenschutzes wurden die Themen Evaluationsordnung, Lehrevaluation sowie Prozessaufnahme und -optimierung am Beispiel der Einführung eines Studien-gangs behandelt. Jedes Jahr erfolgt eine Evaluation der Studiengänge auf der Basis einer systematischen Zusammenstellung aller an der Universität zur Verfügung stehenden studiengangbezogenen Informationen. Die von der Stabsstelle Qualitätsmanagement des Rektorats in Zusammenarbeit mit dem Bereich Controlling der Universität erarbeitete Studienganganalyse wurde im Oktober 2012 dahin-gehend weiterentwickelt, dass nun alle relevanten Informationen in Berichten bereitgestellt werden, auf deren Basis in den Fakul-täten eine Bewertung der Studiengänge erfolgt. Bei der Weiterentwicklung bestehender und der Einführung neu-er Studiengänge müssen zahlreiche externe Anforderungen und Vorgaben beachtet werden, etwa „Standards und Leitlinien für die Qualitätssicherung im Europäischen Hochschulraum“, „Län-dergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen“ und „Regeln für die Akkre-ditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung“. Die vom Senat der TU Ilmenau beschlossenen Rahmenvorgaben für den Bereich Studium und Lehre stellen sicher, dass diese An-forderungen umfassend berücksichtigt werden. Übersichtliche Darstellung der internen Qualitätssicherung Berichte unterstützen Evaluation von Studiengängen Bachelorabsolventen bleiben für Masterabschluss an der TU Ilmenau Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenvorgaben sichergestellt Befragung von Unternehmen zur Zufriedenheit mit Praktikanten


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