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Bericht des Rektors 2012

110 Forschung für die Zukunft – Die Strategie der TU Ilmenau | Forschungscluster | Deutschlandstipendium Zum Wintersemester 2012/13 hat die TU Ilmenau 51 neue Deutsch-landstipendien vergeben, 23 mehr als bei der ersten Vergaberunde im Jahr davor. Das 2011 gestartete Bundesprogramm der Deutsch-landstipendien sieht vor, dass Studierende, deren Werdegang he-rausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt, ein Jahr lang mit 300 Euro pro Monat gefördert werden. Die Hälfte der Mittel wird von privaten Geldgebern wie Privatpersonen, Unterneh-men, Stiftungen oder Vereinen bereitgestellt, die andere Hälfte vom Bund. Im Jahr 2012 finanzierten 25 Förderer aus sechs Bundesländern Deutschlandstipendien, mit denen insgesamt 71 Studierende der TU Ilmenau gefördert werden konnten. Nahezu jeder Stifter, der sich bereits im Vorjahr im Deutschlandstipendienprogramm engagiert hatte, beteiligte sich in der zweiten Runde erneut und neue Stifter konnten gewonnen werden. Neu im Jahr 2012 ist das Stipendiaten-Stifter-Netzwerk an der TU Ilmenau, das Stipendiaten und Stifter über die monetäre Förderung hinaus verbindet. Ziel ist es, den Bildungsweg der Studierenden lang-fristig zu ebnen. Dazu treffen sich Stipendiaten und Stifter zu ge-meinsamen und zu bilateralen Treffen und über eine internetbasierte Kommunikationsplattform stehen sie jederzeit miteinander in Kon-takt. Finanziert wird das Netzwerk durch zusätzliches Engagement der privaten Stipendiengeber. Gründerinitiative auftakt. Die ein Jahr zuvor eingerichtete Initiative „auftakt. Das Gründer-forum Ilmenau“ hat sich 2012 hervorragend konsolidiert. Das Ziel, den Unternehmergeist an der TU Ilmenau nachhaltig zu stärken und Studierende und Absolventen dafür zu begeistern, ein eigenes Unternehmen zu gründen, hat die ehrenamtliche Gründerinitiative auftakt. unter anderem mit der auftakt.Rallye und neun auftakt. Cafés erreicht. Bereits im zweiten Jahr nach der Gründung ist die Bi-lanz beachtlich: Sechs von auftakt. begleitete Unternehmen wurden 2012 gegründet, 32 Gründungsinteressierte wandten sich erstmalig an das Gründerforum und 16 potenzielle Jungunternehmer befinden sich in der laufenden Gründerberatung. auftakt. berät und betreut Studierende, Mitarbeiter und Externe in allen Phasen der Gründung – angefangen bei einer noch un-ausgereiften, aber vielversprechenden Idee bis hin zur konkreten Gründung. Damit möchten wir erreichen, dass unsere Studenten eine Gründung als attraktive Alternative zum Angestelltenstatus be-greifen. Damit ein Start up-Unternehmen sich langfristig am Markt positionieren kann, nutzen die Mitarbeiter gewachsene Infrastruktu-ren im Umfeld der TU Ilmenau und betreiben gezieltes strategisches Fundraising. Zentralinstitut für Bildung Das ein Jahr zuvor gegründete Zentralinstitut für Bildung (ZIB) hat 2012 seine Arbeit aufgenommen. Um ein lebenslanges Lernen zu ermöglichen, bietet es Angebote für alle Altersgruppen: »» für Schüler Projekte zur Studien- und Berufsorientierung mit Thüringer Gymnasien wie das Schülerlabor und das RobertaRegionalZentrum »» für Studierende der TU Ilmenau das Studium Generale und Sprachangebote »» für Mitarbeiter der TU Ilmenau Sprach- und Computerkurse, Kurse zur Hochschuldidaktik und zur Erweiterung der interkulturellen Kompetenz »» für die Zielgruppe der älteren Menschen in Zusammenarbeit mit dem Förder- und Freundeskreis die Seniorenakademie. Mit den fünf Fakultäten und den anderen Einrichtungen der TU Ilmenau stimmte sich das Zentralinstitut für Bildung 2012 ab, wie Studien- und Weiterbildungsangebote künftig strukturiert und durch das ZIB unterstützt werden sollen. In Zusammenarbeit mit dem De-zernat für Personalangelegenheiten und der Initiative Campus-Fa-milie entstand so ein Weiterbildungskonzept, das ab 2013 öffentlich vorgestellt und schrittweise umgesetzt wird. Das Studium


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