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Bericht des Rektors 2012

Laborausstattung“ erreichte unsere Universität Bestnoten zwischen 1,6 und 1,8. Für das umfassendste und detaillierteste Hochschulran-king im gesamten deutschsprachigen Raum wurden 200 000 Studie-renden und 15 000 Professoren an über 140 Universitäten befragt. Ist für das Ergebnis des CHE-Rankings das Votum der Studierenden maßgeblich, so sind es beim Hochschulranking der Zeitschrift Wirt-schaftsWoche die 500 Personalchefs der größten deutschen Unter-nehmen. Befragt, welche Hochschulen den besten Ruf genießen, er-reichte die TU Ilmenau auch hier Top-Platzierungen. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik belegte zum wiederholtem Mal Platz 4, die Fächer Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen jeweils Platz 5 und Elektrotechnik und Maschinenbau jeweils Platz 7 – hinter bedeutend größeren Hochschulen. Insgesamt konnte sich die TU Ilmenau damit gegenüber dem bereits ausgezeichneten Ergebnis des Vorjahres, in dem sie Platzierungen zwischen 4 und 9 erreichte, sogar noch leicht verbessern. Basic Engineering School Um die Ausbildung der Studentinnen und Studenten ingenieurwis-senschaftlicher Studiengänge – das sind knapp zwei Drittel unserer Studierenden – zu verbessern, haben wir im Wintersemester 2011/12 in der Studieneingangsphase eine bedeutende Neuerung eingeführt: die Basic Engineering School. In den ersten zwei Fachsemestern soll den Studierenden unabhängig vom gewählten ingenieurwissen-schaftlichen Studiengang gemeinsam das fundierte Grundlagenwis-sen eines Ingenieurs vermittelt werden. Um ihnen die wechselseitigen Bezüge der verschiedenen Fächer des Grundlagenstudiums zu ver-deutlichen, sind diese stärker miteinander verknüpft. Praxisbezogene Inhalte sind von Anfang an integrierender Bestandteil ihres Studiums und das geforderte Grundpraktikum, das mit Partnern der regionalen Wirtschaft durchgeführt wird, ist in das erste Semester integriert. Über begleitende Kompetenztests erhalten die Studierenden stän-dig Rückmeldungen zu ihrer Lern- und Leistungsfähigkeit. Daneben eignen sie sich in Kompetenzentwicklungsseminaren wichtige Soft Skills an. Das Konzept der Basic Engineering School war bei einem Wettbewerb der Bundesinitiative „Studieren in Fernost“ als Sieger hervorgegangen. Ziel der Basic Engineering School ist es, die Studienmotivation der Studierenden ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge zu erhö-hen und die Zahl der Studienabbrüche zu reduzieren. Dies geschieht nicht zuletzt, indem die erfinderische Kreativität der Studienanfänger frühzeitig gefördert wird. Die 28-köpfige Pilotgruppe, Studienan-fänger der Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik, die im Sommersemester 2012 das zweite Fachsemester absolvierte, führte beispielsweise ein praxisorientiertes Projekt durch, in dem ein auto-nomer Miniaturtransporter konstruiert wurde. Zum Wintersemester 2012/13 nahmen bereits 60 Studienanfänger der Studiengänge Ma-schinenbau, Mechatronik, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik und In-formationstechnik in zwei Seminargruppen das Studium in der Basic Engineering School auf. 108 Das Studium


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