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Bericht des Rektors 2012

104 Das Studium Das Studium Zum Wintersemester 2012/13 haben sich 1 779 neue Studierende für ein Studium an der TU Ilmenau entschieden. Dabei ist der Anteil der Studienanfänger, die aus dem Ausland kommen, besonders erfreulich: Mit gut 15 Prozent aller neuer Studentinnen und Studenten war er noch nie so hoch wie in diesem Studienjahr. Im Wintersemester 2012/13 waren insgesamt knapp 7 000 Studierende an der TU Ilmenau eingeschrieben. schon in den vorangegangenen Jahren, aus dem angrenzenden Bay-ern (350), gefolgt von Baden-Württemberg (140), Hessen (113) und Niedersachsen (107). Die nachgefragtesten Studiengänge an der Technischen Universi-tät Ilmenau sind in diesem Jahr Angewandte Medien- und Kom-munikationswissenschaft (179 Bachelorstudienanfänger und 27 im dazugehörigen Masterstudiengang Medien- und Kommunika-tionswissenschaft), Wirtschaftsingenieurwesen (151 Bachelor- und 34 Masterstudienanfänger), Maschinenbau (146 Bachelor- und 18 Masterstudienanfänger), Medienwirtschaft (138 Bachelor- und 23 Masterstudienanfänger), Biomedizinische Technik (102 Bachelor- und 26 Masterstudienanfänger) und Fahrzeugtechnik (93 Bachelor- und 6 Masterstudienanfänger). Die beiden Medienstudiengänge wurden wie bereits in den vergangenen Jahren besonders stark von jungen Frauen gewählt. Der Anteil neuer weiblicher Studierender an der TU Ilmenau stieg gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent auf jetzt 28,2 Prozent. Von den 1 504 neuen Studierenden, die aus Deutschland kommen, sind 891 aus den alten Bundesländern. Damit beträgt ihr Anteil an den Studienanfängern 59 Prozent. Dass sich immer mehr Studien-interessierte aus den westlichen Bundesländern für Ilmenau ent-scheiden, ist angesichts des demografisch bedingten Rückgangs der Abiturientenzahlen in Ostdeutschland besonders erfreulich. Verur-sacht durch die schwachen Geburtenzahlen in den Jahren nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung, gibt es hier seit 2009 erheb-lich weniger Abiturienten. Der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, diesem Trend konsequent entgegenzuwirken. Mit dem auch im Wintersemester 2012/13 nach wie vor großen Zulauf von Studierenden aus den westlichen Bundesländern konnten wir den Rückgang der ostdeutschen Studienanfänger mehr als ausgleichen. Hochschulmarketing und gezielte Medien- und Öffentlichkeitsarbeit haben die Qualität von Lehre und Forschung, die enge Betreuung unserer Studierenden, die hervorragende Ausstattung und fehlen-de Studiengebühren bundesweit bekannt gemacht. Die meisten Studienanfänger aus den westlichen Bundesländern kommen, wie


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